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Stand: 15.06.2016

Pressemitteilung

Zehn Jahre Gemeindecaritas St. Sebastian

Das Wagenrad als Symbol für das Ehrenamt: Die Speichen stehen für die Ehrenamtlichen. Zusammengehalten werden die Speichen vom Band der Gemeinschaft.Das Wagenrad als Symbol für das Ehrenamt: Die Speichen stehen für die Ehrenamtlichen. Zusammengehalten werden die Speichen vom Band der Gemeinschaft.Rainer Sturm / Pixelio

Das Team Gemeindecaritas St. Sebastian in Mundenheim feiert in diesem Jahr zehn Jahre gemeinsames Wirken. Das wird am Sonntag, 16. September, beim Caritassonntag gefeiert. Der Gottesdienst beginnt um 10.30 Uhr in St. Sebastian. Anschließend gibt es Gulaschsuppe, Kuchen und Kaffee. Das Team hofft auf viele gute Gespräche. Anlässlich des Jubiläums gibt es eine gut bestückte Tombola, jedes Los gewinnt. Der Erlös kommt den blinden Kindern in Nouna (Burkina Faso/Afrika) zugute, die der Kreis unterstützt.

„Caritas heißt die Liebe Gottes sichtbar machen“, zitiert Claudia Möller-Mahnke. Sie ist im Caritas-Zentrum Ludwigshafen zuständig für die Gemeindecaritas und erinnert an die Anfänge des Caritaskreises: Vor zehn Jahren wurden  Karin Weikert, Elisabeth Kurek und Marliese Klingenmeier vom damaligen Pfarrgemeinderat angesprochen, ob sie sich dem Thema Caritas annehmen könnten. „Wir standen vor dem Nichts und genauso wenig Ahnung hatten wir von Caritas“, so Karin Weikert. Doch das änderte sich schnell.

Die Frauen besuchten eine Schulung  des Diözesancaritasverbandes Speyer und erkannten, dass sie sich nicht alleine auf dem Weg machen mussten, sondern ein Teil einer großen weltweiten Organisation waren, die  etwas vor Ort bewegen konnte. Das Caritasmotto „Not sehen und handeln“ wurde schnell das ihre.

Die ersten Caritaserfahrungen sammelten die Ehrenamtlichen beim bereits bestehenden Besuchsdienst  in der St. Josefspflege. Das Dasein und Zuhören wurde ein wichtiger Bestandteil ihrer Caritasarbeit. Das  Team merkte bald, dass es auch in ihrer Pfarrei Bedarf an Seniorenarbeit gab. Viele ältere Menschen waren alleinstehend und suchten Anschluss. Bald darauf schon war die Idee der Seniorennachmittage, geboren.

Die vier Mal im Jahr stattfindenden Treffen sind mittlerweile für viele ältere Men-schen ein wichtiger Ort der Begegnung und der Gemeinschaft. Der Caritaskreis knüpfte in den Jahren ebenfalls Kontakte zum Josef-Kretz Haus, einer Einrichtung für psychisch kranke Menschen. Auch hier sind die Ehrenamtlichen regelmäßig vor Ort und unterstützen, wo sie gebraucht werden.

Der Caritaskreis, der mittlerweile aus dreizehn Ehrenamtlichen besteht, engagiert sich nicht nur vor Ort. Sie unterstützen mit viel Leidenschaft eine  Blindenschule in Burkina Faso in Afrika. Einmal im Jahr, jeweils am Caritassonntag, sammeln sie hierfür Spendengelder.

Am Caritas-Sonntag informieren sie die Besucher über ihre Arbeit und ihr Herzensprojekt, die Blindenschule in Burkina Faso. Für Karin Weikert heißt Caritas, die Liebe Gottes sichtbar machen. Sie vergleicht ihre Gemeinschaft der Ehrenamtlichen mit einem Wagenrad. Die Speichen stehen für die Ehrenamtlichen, mit ihren besonderen Talenten.  Zusammengehalten werden die Speichen vom Band der Gemeinschaft. Das Zentrum, die Mitte des Wagenrades steht für Jesus Christus, der ihnen Halt, Kraft und die Begeisterung für ihre ehrenamtliche Arbeit mit den Menschen schenkt.

Text: Brigitte Deiters für den Caritasverband für die Diözese Speyer / Foto: Rainer Sturm/Pixelio

 

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