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Stand: 15.06.2016

Pressemitteilung

„Bezahlbar wohnen in LU – wie geht´s?“

Zur Podiumsdiskussion am 10. Mai um 18:30 Uhr im Kulturzentrum Das Haus lädt das Aktionsbündnis Wohnen in Kooperation mit Der Zeitgeist ShareITY e.V. alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein.  Die Beteiligung des Publikums ist bei der Veranstaltung mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtratsfraktionen ausdrücklich erwünscht. Ziel ist es mit Bürgerinnen und Bürgern und verantwortlichen Politikerinnen und Politikern ins Gespräch zu kommen. Im Hinblick auf die anstehenden Kommunalwahlen möchte das Bündnis zur Meinungsbildung beitragen und die im Stadtrat vertretenen Fraktionen zu ihren Positionen zum Thema bezahlbares Wohnen befragen. Welche Maßnahmen möchten sie umsetzen und welche  Initiativen haben sie bereits eingebracht? Zusagen gibt es schon von der FDP, Die Linke, den Grünen/Bündnis90.

Bereits 42,7 Prozent der Haushalte in Ludwigshafen bezahlen mehr als 30 Prozent des Nettoeinkommens für die Miete. Auch für Normalverdiener ist der Mangel an bezahlbarem Wohnraum mittlerweile zum Problem geworden. Ganz besonders schwer haben es Menschen in prekären Lebenssituationen. Den Anliegen all dieser Menschen möchte das Aktionsbündnis eine Stimme geben.

Diskutieren möchte das Bündnis zu folgenden Fragen: Wie kann bezahlbarer Wohnraum in Ludwigshafen geschaffen werden und wie kann die Kommune dabei steuern und gestalten? Ist Wohnen ein Grundrecht und wie kann Spekulation mit Wohnraum verhindert werden? Welche Unterstützung und Unterbringung brauchen wohnungslose Menschen?

Das Bündnis hat für die Veranstaltung ein Format gewählt, um eine rege  Beteiligung der anwesenden Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.  Die Moderation übernimmt  Elisabeth Vanderheiden, Geschäftsführerin der Katholischen Erwachsenenbildung Mainz.

# Beschwer dich – Chor der Wohnungssuchenden
Beschwerden über zu hohe Mieten und knappen Wohnraum können auch schon beim Beschwerdechor der Wohnungssuchenden formuliert werden. Diese Beschwerden werden bei der Podiumsveranstaltung ebenfalls aufgegriffen.

Termin des Workshops: 8. und 22. Mai jeweils von 18.00 bis 21.00 Uhr im Gebäude Maxstr. 48 (Ecke Amtsstraße) im Raum A01. Mit Unterstützung von drei Musikern wird aus den Beschwerden ein Lied getextet, vertont und später als Flashmob aufgeführt. Das Aktionsbündnis Wohnen Ludwigshafen beteiligt sich dabei an einer Kooperation des Kunstvereins mit der Hochschule Ludwigshafen. Besondere Gesangskünste sind nicht erforderlich, alle Interessierten sind willkommen.

Zur Sache
Das Bündnis versteht sich als offener  Zusammenschluss von Organisationen, zivilgesellschaftlichen Initiativen und Bürgerinnen und Bürgern. Ziel des Aktionsbündnisses ist es,  öffentlich Aufmerksamkeit für das Thema bezahlbaren Wohnraum in Ludwigshafen zu schaffen und die Stadtbevölkerung wie auch die Verwaltung und die kommunalpolitischen Akteure zu sensibilisieren. Neben der Vernetzung der  Akteure vor Ort, hat sich das Aktionsbündnis zur Aufgabe gemacht, dazu beizutragen, Wissen und Erfahrungen auszutauschen, die Situation der Wohnraumversorgung in Ludwigshafen zu analysieren und auf Veränderungen hinzuwirken. Wichtiger Grundsatz des Bündnisses  ist,  alle gesellschaftlichen Gruppen gleichermaßen zu berücksichtigen.

Das Aktionsbündnis Wohnen wurde am 20.09.18 gegründet. Aktuell sind im Aktionsbündnis Wohnen vertreten: AK Asyl Oggersheim,Arbeitskreis kritische Soziale Arbeit Ludwigshafen, ATTAC Ludwigshafen,DGB Region Vorder- und Südpfalz, Café Asyl Mundenheim, Caritas-Zentrum Ludwigshafen, Caritas-Förderzentrum St. Martin, Evangelische Kirche Ludwigshafen, Hochschule Wirtschaft und Gesellschaft Ludwigshafen, Krankenhaus zum „Guten Hirten“,  Mieterverein Ludwigshafen, Frankenthal und Speyer e.V., pro familia Beratungsstelle Ludwigshafen, Ökumenische Fördergemeinschaft Ludwigshafen GmbH, Initiative Respekt: Menschen! e.V., Treff Global, Treff International und interessierte sowie betroffene Bürgerinnen und Bürger.

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